Donnerstag, 21. September 2017

Das 347. Montagsspielen mit 2x Tiefseeabenteuer, 2x X nimmt! und Silber Dollar



Heute ist die Zeit der Revanche. Michael will unbedingt noch mal runter in die Tiefen der See. Klar, will ich auch, denn meine Niederlage beim 346. Montagsspielen darf so nicht stehen bleiben. Die erste Partie geht mit 34 zu 18 zu 0 Punkten an mich. Und wer hat null Punkte geholt? Hä! Die zweite Partie ist eine enge Kiste. Jürgen gewinnt mit 28 zu 27 zu 25 Punkten. Da haben wir das Spiel heute wieder ganz anders erlebt, haben die Tiefen neu ausgelotet. Gut, das Spiel. Eine komplette Rezension gibt’s in der Fairplay 121.

Dienstag, 19. September 2017

Das 346. Montagsspielen mit Mystic Vale incl. Erweiterungen und Tiefseeabenteuer



MYSTIC VALE soll ja mit den Erweiterungen besser sein. Also ran, gibt einen Haufen neuer Karten zu erkunden. Was soll ich schreiben? Das, dass das Spielgefühl dasselbe bleibt? Klar, muss ich sogar. Allerdings dauert es heute länger, bis dem gegeben wird, der schon viel hat. MYSTIC VALE kommt nur schwer in Fahrt, viel zu oft müssen wir lesen: Was kann die Karte? Passt sie zu meinem Deck? Und wer an der Reihe ist, ist auch erstmal beschäftigt. Wie viele Punkte habe ich zusammen? Aah, nochmal zählen, ich glaube, die Karte da habe ich vergessen. Dann einkaufen … Was liegt denn da aus? Mmmmmmmh.

Und dann starte ich den ersten Kettenzug. Die Karte noch, und die Karte noch. Und da noch Punkte … endlich ist der Bann gebrochen. Bei mir läuft jetzt die Maschine, und Matthäus ist mein Freund. Von jetzt an gibt er mir immer reichlich. Mein Sieg ist grandios, aber nur Matthäus gratuliert mir. Ich gewinne mit 50 gegen 23 und 14 Punkte. Hatten wir das nicht zu zweit schon letztes Mal? Genau, da ist uns das auch schon aufgestoßen. Zu zweit sind aber auch die Wartezeiten zwischen meinen Zügen nicht ganz so lang. Mit den Erweiterungen und zu dritt wird MYSTIC VALE immer noch nicht gut. Das war's für MYSTIC VALE. Werde ich wohl nicht mehr anfassen.

Dann noch schnell TIEFSEEABENTEUER. Die drei Runden dauern nicht lange. Das Spiel ist kurzweilig und hat mehr Tiefe, als wir auf den ersten Blick erkennen. Gut, ich habe meinen Mitspielern schon einige Partien voraus, weiß um den Spielspaß. Und es läuft, wie bislang immer, super. Beinahe hätte ich das Spiel verpasst. Ist ja auch nicht groß, macht optisch auch nicht viel her, und die Schachtel ist gemessen am Preis auch recht klein. Um nicht zu sagen: Winzig. Der Titel ist auch viel zu trocken für dieses Tauchspiel. Ich bleibe allerdings nicht trocken. Ich schaffe es nicht ein einziges Mal retour ins rettende U-Boot: 0 Punkte! Michael siegt locker mit 20 Punkten, Astrid schafft acht. Gibt noch 'ne Revanche.

Das 346. Montagsspielen am 04.09.2017 (21/2017)

Dienstag, 12. September 2017

Rezension: Love Letter Big Box von Pegasus Spiele

Mehr als zu viert? Kein Problem ...

Seiji Kanai: LOVE LETTER BIG BOX für 2-8 Spieler mit Illustration von Andrew Hepworth, Jeffrey Himmelman bei Pegasus Spiele 2017

Mein altes LOVE LETTER ist in Würde gealtert. Genauer gesagt: Sogar meine beiden LOVE LETTER. Mit zwei Spielen geht’s auch schon gut zu acht. Die Karten sind speckig, die Kartenränder abgenutzt. Wir haben es richtig abgenudelt und abgeranzt. War ja auch überall mit und entsprechend oft im Einsatz. Da zeigen sich Spuren …

Ich hab' jetzt Ersatz, sogar zu den alten 16 neue 16 Karten. Nur bei fünf bis acht Mitspielern kommen die neuen Karten zum Einsatz. Mit bis zu vier Spielern bleibt alles beim Alten, auch dass man als Letzter übrig bleibt oder wenigstens unter den letzten Mitspielern die höchste Personenkarte hält. Die neuen Karten sind natürlich das Salz in der Suppe.

Dienstag, 5. September 2017

Das 102. Großspielen mit Kubb und 20 Questions aka Querdenker


Es ist noch Zeit für KUBB auf der Grünfläche in Mecklenbeck, da wo Elke und Ralf wohnen. Da haben wir schon mal KUBB gespielt, solange bis es zu dunkel wurde. Und mein persönliches Fazit: Boah, was spiele ich schlecht. Noch viel schlechter als beim Poppenpecker KUBB-Turnier. Da haben wir unseren dritten Platz (2015) und erst recht nicht unseren zweiten Platz im letzten Jahr verteidigen können. Dieses Jahr haben es sowohl die Groß- als auch die Kleinspieler in die Gewinnerrunde geschafft, aber nur die Großspieler waren unter den letzten Vier … und wurden von den anderen abgemeiert. Nach dem langen Tag auf dem Sportplatz fehlte glaube ich nicht nur mir die Kondition. Wir müssen öfter kubben, die Saison aber fast schon um.


Drinnen haben wir dann noch einen ganz alten Gassenhauer – noch vor Großspielzeiten und noch vor Internetzeit – gespielt. 20 QUESTIONS zeigt sich als Kind der Acht- und Neunziger. Macht uns aber nix, denn wir haben's alle damals schon gespielt. Personen, Dinge und alles, was damals wichtig war, ist uns heute noch geläufig. Aber spielen Sie das mal mit jungen Leuten. Ich würde wetten, die wissen nix von … Ach, bleibt mir doch weg mit dem altem Scheiß. Mein 20 QUESTIONS hat an dem Abend übrigens einen neuen Besitzer gefunden. Satte ungefähr 0,0175% Regalplatz eingespart. Die Internationalen Spieletage in Essen stehen ja vor der Tür, da brauch' ich doch wieder Platz.

Das 102. Großspielen am 03.08.2017 mit Andrea, Diane, Elke, Eva, Peter, Ralf, Jürgen und mir.

Donnerstag, 31. August 2017

Rezension: Mistkäfer! von Schmidt Spiele

Zu viert? Dann gerne!

Klaus-Jürgen Wrede: MISTKÄFER! für (2-)4 Spieler mit Illustration von Marek Bláha bei Schmidt Spiele 2017

MISTKÄFER! habe ich unterschätzt, so richtig! Es stand schon auf der Abschussliste. Zu zweit war es dermaßen stumpf. Ein einziges Mal vier Würfel würfeln, dann alle Würfel derselben Augenzahl aufs Tableau setzen … und irgendwann mal werten. Wie belanglos!? Zu viert wär's besser. Ich wollte es nicht glauben, zu groß das Desaster. Gut, gut, eine letzte Chance für den MISTKÄFER!, dann eben zu viert.

Und bei so einer Einleitung muss das Happy End folgen. Es lief rund. MISTKÄFER! Ist wirklich „KLEIN & GEMEIN“, ganz so wie es auf der Schachtel steht. Es gibt einfach mehr Chancen, den anderen Würfel abzunehmen. Bis zu vier Würfel darf ich würfeln, sofern überhaupt noch so viele im Vorrat liegen. Ich will möglichst viele davon in die farbgleiche Reihe packen. Es gibt zwei Regeln, eine erschwert, eine erleichtert die Ablage.

Mittwoch, 23. August 2017

Das 101. Großspielen mit einem ganz schlimmen Spiel und der Wald- und Wiesenedition vom Heidelbär


Ich hatte dieses Spiel vorher bereits angekündigt: als „nicht ganz korrektes Spiel aus Übersee.“ Dass das Thema Empfindlichkeiten triggern kann, war mir klar. Schließlich geht es um Hitlers Machtübernahme 1933. Aber nicht, dass Sie jetzt denken, dass die Grafik des Spiels anstößig sei. Es gibt keine verbotenen Nazi-Symbole, weder auf der Schachtel noch auf dem Material. Die Optik ist aber komplett im Stil der 30er Jahre gehalten. Ich muss sagen: Es sieht gut aus.

Auf verbotenene Symbole legen wir selbstverständlich keinen Wert, was auch für mich ein NoGo gewesen wäre. Ich hätte es dann auch nicht aus Übersee geordert, wenn ich so etwas vorher auf dem Material gesehen hätte. Und die Nazis heißen Faschisten … was aber auf dasselbe heraus kommt.

Mittwoch, 16. August 2017

Das 345. Montagsspielen mit 2x Bärenpark, Mystic Vale und The Lost




Ach ja, der BÄRENPARK. Als unsere Zoos fertig sind, haben wir ein gutes Gefühl. Das ist genau das richtige Spiel für einen Sonntagnachmittag mit der Familie. Nicht nur vom Spiel her, auch von der Optik. Alles ganz lieb, aber nicht zu harmlos, wenn man denn gleich die Variante mit den Auftragsplättchen spielt. Haben wir getan. Da muss man schon mehr Gehirnschmalz einbringen, eher abwägen, ob und wo man welches Zooplättchen platziert. Ob es nicht besser ist, die Aufträge zu erfüllen? Gerade der Fluss entpuppt sich trotz der nur drei Teile als wahrer Genickbrecher für die sonstige Zoo-Auslage. Den Fluss richtig unterzubringen, ist schon große Zoo-Kunst.

Imbissmeile
Die erste Partie ohne Aufträge gewinne ich so gerade mit 78 zu 74 Punkten. Es geht auf Schnelligkeit. Mir gelingt es doch etwas eher, die vier quadratischen Zooplatten komplett mit Gehegen, Spielplätzen, Imbissbuden, Wasserwegen oder Toiletten zu füllen. Wir spielen mit der Vorgabe der Auftragsplättchen: Eisbären, Grünanlagen und Tierhäuser. In der zweiten Partie kommen der Fluss, die Tierhäuser sowie die Imbissmeile – auch nicht ohne! - ins Spiel. Astrid zockt mich mit 96 zu 90 Punkten ab. Entweder haben wir dazu gelernt oder mit den Aufträgen kommen mehr Punkte ins Spiel.

Dann noch eine ganz besondere Perle. Die Idee, dreigeteilte Klarsichtkarten zu einer kompletten Karte in einer Kartenhülle zu kombinieren, ist schon brilliant. Diese Idee kommt in MYSTIC VALE als Deck-Building-Spiel daher. Im Grunde geht es darum, schneller als der Gegner an Punktekarten zu kommen. Dafür braucht man starke Karten, die einen nicht zu stark behindern. Und hier offenbart sich in unserer Partie schnell der Matthäus-Effekt: Astrid kommt viel eher als ich an starke Karten, die wiederum zu noch stärkeren Karten führen, was wiederum ihr die Mehrzahl aller Punkte einbringt. Sie deklassiert mich mit 54 gegen schwache 17 Punkte. In unserer Erstpartie wird der gegeben, die schon viel hat.

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